US-Finanzminister Scott Bessent bringt einen Geleitschutz für Schiffe durch die Strasse von Hormus unter Beteiligung von Verbündeten ins Spiel. «Ich glaube, dass die US-Marine - vielleicht gemeinsam mit einer internationalen Koalition - Schiffe eskortieren wird, sobald es militärisch möglich ist», sagt Bessent dem Sender Sky News.

Voraussetzung dazu sei, so Bessent weiter, dass der Luftraum vollständig kontrolliert werde und der Iran nicht mehr in der Lage sei, sein Raketenarsenal wieder aufzubauen.

Zuvor liess Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Muskeln spielen. Ihm zufolge ist der Iran nach fast zwei Wochen gemeinsamer US-israelischer Angriffe «nicht mehr derselbe». Die Revolutionsgarden und Basidsch-Kräfte hätten schwere Schläge erlitten, sagt Netanjahu bei seiner ersten Pressekonferenz seit Kriegsbeginn. Er spreche fast täglich mit US-Präsident Donald Trump. Man wolle den Iran daran hindern, Atom- und Raketenprojekte unter die Erde zu verlegen. Israel könne Bedingungen für einen Regimewechsel schaffen, aber das iranische Volk müsse auf die Strasse gehen.

Auf die Frage nach Irans neuem geistlichem Oberhaupt Modschtaba Chamenei und Hisbollah-Chef Naim Kassem sagt Netanjahu: «Ich würde keine Lebensversicherung für diese Führer abschliessen.»