Für 2025 rechnet die amerikanische Energiebehörde EIA nun mit einem Rekordwert von durchschnittlich 13,61 Millionen Barrel pro Tag (bpd), 20.000 mehr als bisher. Ihre Prognose für 2026 senkte die Behörde jedoch um 50.000 auf 13,53 Millionen bpd.
Zugleich steigt die erwartete Ölnachfrage für 2025 um 100.000 auf 20,6 Millionen bpd, während die EIA für 2026 mit einer Stagnation rechnet. Der Preis für die US-Referenzsorte WT werde 2025 im Schnitt bei 65,32 Dollar pro Barrel liegen, für die Nordseesorte Brent bei 68,91 Dollar.
Die neuen US-Zahlen untermauern die Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA), die für das kommende Jahr einen Überschuss von bis zu 4,09 Millionen bpd vorhersagt. US-Präsident Donald Trump hat fossile Brennstoffe und die Kernkraft in den Mittelpunkt seiner Energiepolitik gerückt.
Entsprechend seinem Wahlspruch «drill, baby, drill» forciert seine Regierung die Förderung von Öl und Erdgas, während sie zeitgleich gegen Solarenergie und Windkraft vorgeht.
(Reuters)

