Dabei seien rund 140 militärische Ziele getroffen worden, teilt das US-Zentralkommando auf der Plattform X mit. Zu den Zielen gehörten demnach Raketen- und Drohnenstellungen, Marineeinrichtungen, Munitionslager, Kommunikationsnetze und Küstenüberwachungsanlagen.
Die iranischen Revolutionsgarden ihrerseits haben nach eigenen Angaben ein zweites Schiff in der Strasse von Hormus ausser Gefecht gesetzt und den strategischen US-Luftwaffenstützpunkt Al Udeid in Katar mit ballistischen Raketen angegriffen. Dabei seien das Wartungszentrum für Kampfjets sowie die Kommandozentrale zerstört worden, teilen die Revolutionsgarden am Sonntag mit.
Zuvor hatte die Besatzung eines Containerschiffs hat nach einem Brand an Bord vor der Küste Omans das Schiff verlassen. Die Seeleute seien in einem Rettungsboot, teilt die britische Seefahrtsbehörde UKMTO mit. Militärbehörden hatten gemeldet, das Schiff sei neun Seemeilen östlich von Oman am Heck beschädigt worden, was zu einem Feuer geführt habe.
Das US-Militär hatte am Sonntag mitgeteilt, eine neue Angriffswelle gegen den Iran gestartet zu haben. Als Grund nannte es einen Angriff der iranischen Revolutionsgarden auf ein unter der Flagge Zyperns fahrendes Containerschiff in der Strasse von Hormus. Die Marine der Revolutionsgarden erklärte ihrerseits, sie habe ein Schiff gestoppt, weil es «durch das Abschalten seiner Systeme die Sicherheit im Seeverkehr gefährdet» habe.
(Reuters)

