Vorstand und Aufsichtsrat werden sich “mit der Frage befassen, ob sie Ende September/Anfang Oktober 2022 einen möglichen Börsengang der Vorzugsaktien der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG anstreben”, teilte Volkswagen am Samstag mit. “Zudem soll über die Zustimmung der Volkswagen AG zu dem Verkauf von 25 Prozent und einer Aktie der Stammaktien der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG an die Porsche Automobil Holding SE entschieden werden.”
Volkswagen arbeitet seit Monaten an dem Pan, eine Minderheitsbeteiligung an seiner Sportwagenmarke noch in diesem Jahr an die Börse zu bringen, was einer der größten Börsengänge in Europa überhaupt sein könnte. Das schwierige Marktumfeld hat jedoch zu einem allgemeinen Stillstand bei Börsengängen geführt.
Zu den Interessenten am Porsche-IPO gehören dem Vernehmen nach sowohl die US-Fondgesellschaft T Rowe Price Group als auch der Staatfonds von Katar. Gespräche darüber gab es informierten Personen zufolge auch mit den milliardenschweren Investoren Dietrich Mateschitz, dem Gründer von Red Bull, und Bernard Arnault, dem Präsidenten des Luxusgüterkonzerns LVMH.
(Bloomberg)
