In der ukrainischen Hauptstadt traf sie am Samstag mit Präsident Wolodymyr Selenskyj zusammen. Sie sei zum sechsten Mal seit Beginn des russischen Angriffskriegs nach Kiew gekommen, um über den Weg der Ukraine in die EU zu sprechen, schrieb sie auf der Online-Plattform X (ehemals Twitter) und postete dabei ein Bild von sich und Selenskyj an einem Bahnhof. Zudem gehe es bei den Gesprächen um die finanzielle Unterstützung der EU für den Wiederaufbau der Ukraine zu einer modernen, wohlhabenden Demokratie. «Und wie wir Russland weiterhin für seinen Angriffskrieg bezahlen lassen werden.»
Am Mittwoch will die EU-Kommission eine Bewertung vorlegen, wie weit die Ukraine bei der Erfüllung wirtschaftlicher, rechtlicher und anderer Kriterien vorangekommen ist, um den Weg für Beitrittsgespräche zu ebnen. Beim EU-Gipfel im Dezember soll über die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen entschieden werden. Bundesaussenministerin Annalena Baerbock sagte am Donnerstag, sie sei überzeugt, dass die EU-Staats- und Regierungschefs dann der Ukraine ein entsprechendes Signal geben würden. Erwartet wird, dass bei dem Gipfel womöglich schon die Beitrittsverhandlungen eröffnet werden könnten. Die Ukraine hatte den EU-Beitritt wenige Tage nach Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 beantragt. Beitrittsgespräche dauern in der Regel Jahre und erfordern umfangreiche rechtliche, politische und wirtschaftliche Reformen.
(Reuters)
