Der Bochumer Konzern Vonovia verzeichnete bei der ⁠Neubewertung des Verkehrswerts seines Immobilienbestands ein Plus von ‌1,5 Prozent, wie er ‌am Mittwoch mitteilte. Zugleich ​lasten aber steigende Finanzierungskosten auf dem hoch verschuldeten Konzern. Vonovia bekräftigte seine Jahresprognosen.

Im Tagesgeschäft verdiente Vonovia mehr: Der bereinigte operative Gewinn (Ebitda) ‌stieg im ersten Halbjahr um 2,4 Prozent auf rund 1,5 Milliarden Euro. Unter dem ​Strich verdiente Vonovia 771,6 (Vorjahr: 811,5) ​Millionen Euro. Die Mieten ​legten organisch um 3,6 Prozent zu. Doch der ‌stark verschuldete Konzern bekommt weiter höhere Finanzierungskosten zu spüren. «Die höheren Finanzierungskosten entsprechen unseren Erwartungen», sagte ​Finanzvorstand ​Philip Grosse.

Für ⁠das laufende Jahr 2026 ​erwartet Vonovia weiter ⁠eine Steigerung des bereinigten operativen Gewinns (Ebitda) auf ‌2,95 bis 3,05 Milliarden Euro - nach 2,8 Milliarden Euro 2025.

(Reuters)