VW und Toyota hätten ihre russischen Vermögenswerte ohne Rückkaufoptionen an russische Unternehmen übertragen, berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA am Dienstag. "Die Vereinbarung über die Übertragung von Vermögenswerten an Toyota beinhaltet genau wie die Vereinbarung mit Volkswagen keine Option für den Rückkauf von Produktionsstätten", zitierte RIA den stellvertretenden russischen Ministerpräsidenten Denis Manturow. Sowohl der deutsche als auch der japanische Konzern hatten nach dem russischen Angriff auf die Ukraine ihre Geschäftstätigkeit in Russland auf Eis gelegt.

Toyota übertrug eigenen Angaben zufolge im März das Eigentum an seinem St. Petersburger Werk an die staatliche russische Behörde Nami. Russlands zentrales Institut für Automobil- und Motorenforschung und -entwicklung übernahm bereits Werke von Renault und Nissan. Einzelheiten des Deals wurden nicht bekannt.

VW erklärte im Mai ohne nähere Angaben, dass es den Verkauf seines Werks in Kaluga und seiner lokalen Tochtergesellschaften an die russische Autohandelsgruppe Avilon und einen Finanzinvestor abgeschlossen habe.

(Reuters)