Der Einkaufsmanagerindex für die Service-Branche stieg auf 52,7 Punkte von 51,8 Zählern im Oktober, wie aus der am Dienstag veröffentlichten ISM-Umfrage hervorgeht. Von Reuters befragte Experten hatten nur mit einem leichten Anstieg auf 52,0 Punkte gerechnet. Der Service-Sektor bleibt damit über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Das Neugeschäft legte im gleichen Tempo zu wie zuletzt, während sich der Jobaufbau auf niedrigem Niveau etwas beschleunigte.
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) bekämpft die hohe Inflation mit einer straffen geldpolitischen Linie. Nach teils kräftigen Zinserhöhungen beliess die Fed den geldpolitischen Schlüsselsatz allerdings zuletzt zwei Mal in Folge in der Spanne von 5,25 bis 5,50 Prozent. US-Notenbankchef Jerome Powell hat vor dem am 13. Dezember anstehenden letzten Zinsentscheid im Jahr eine erneute Pause signalisiert und Spekulationen über künftige geldpolitische Lockerungen eine Absage erteilt. Fed-Direktor Christopher Waller hatte jüngst eine Diskussion über eine mögliche Zinssenkung im nächsten Jahr losgetreten.
(Reuters)
