Berkshire Hathaway hat in den drei Monaten bis Dezember 5,1 Millionen Aktien von der New York Times gekauft, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Pflichtmitteilung an die Börsenaufsicht hervorgeht. Die Beteiligung hatte zum Jahresende einen Wert von 351,7 Millionen Dollar. Die Aktien des Medienunternehmens legten im nachbörslichen New Yorker Handel um mehr als 10 Prozent zu.
An Amazon hatte sich der in Omaha, Nebraska ansässige Konzern erstmals 2019 beteiligt. Warren Buffett erklärte damals, dass er trotz seiner bisherigen Zurückhaltung gegenüber Technologiewerten «ein Idiot gewesen sei, nicht früher» Aktien des Onlinehandelsriesen gekauft zu haben. Nach der 75-prozentigen Reduktion hält Berkshire aktuell noch rund 2,3 Millionen Amazon-Aktien.
Ebenfalls im vierten Quartal hat Berkshire seine Beteiligungen an der Bank of America und an Apple weiter reduziert, auf 7,1 Prozent beziehungsweise 1,5 Prozent. Buffett hatte bereits 2024 damit begonnen, diese Positionen zu stutzen.
Erhöht hat Berkshire Hathaway im Berichtszeitraum wiederum die Anteile am Ölproduzenten Chevron sowie am Versicherer Chubb, und zwar auf 6,5 Prozent beziehungsweise 8,7 Prozent.
(Bloomberg/cash)

