Am Dienstagmorgen steigen die Aktien von Swissquote um 0,53 Prozent auf 41,60 Franken. Um dieses Niveau schwanken die Titel der Schweizer Online-Bank schon seit Februar, wobei es mal hoch auf fast 44 und dann wieder runter auf nahezu 37 Franken ging. Der Rückstand zum Allzeithoch, das vor ziemlich genau einem Jahr bei 57,65 Franken erreicht wurde, beträgt nun 28 Prozent. Zur Kursschwäche hat auch die Baisse des Bitcoin beitragen. Swissquote gilt aufgrund des Handels mit der Kryptowährung als Bitcoin-Proxy.
Über den im August 2025 erreichten Rekord hinaus gehen wird es nun aber, wenn die Prognose der zuständigen Analystin der Deutschen Bank, Miriam Killian, zutrifft. Sie senkt das Kursziel zwar um drei Franken, bleibt mit 59 Franken aber nach wie vor über dem bestehenden Allzeithoch. Das «Buy»-Rating wurde ebenfalls bestätigt.
Die Berichterstattung vergleichbarer Unternehmen im Online-Brokerage-Sektor deute auf eine anhaltend starke Kundengewinnung, robuste Nettoneugeldgenerierung, hohe Handelsaktivität und gesunde Profitabilität hin und bestätige die Erwartung eines weiteren Wachstums der Kundenvermögen und Umsätze, so Killian. Obwohl sich die Kryptoaktivitäten seit den Höchstständen von Ende 2024 beziehungsweise Anfang 2025 abgeschwächt hätten, untermauerten die stärkeren Trends bei den gebührenpflichtigen Aktivitäten, der Neukundengewinnung und bei anderen Kernumsatzströmen die von der Deutschen Bank angehobene Gewinnprognose, heisst es weiter in der am Dienstag veröffentlichten Notiz des deutschen Finanzinstituts.
Die Einschätzung der Deutschen Bank zu Swissquote ist zuversichtlicher als der Marktkonsens. Das durchschnittliche Kursziel der von Bloomberg erfassten Analysten liegt bei 49,28 Franken. Sieben Experten raten, die Aktien der Online-Bank zu kaufen. Sieben sagen «Hold». Verkaufsempfehlungen gibt es keine.
(cash)
