Es geht um die Klärung von dessen Beziehungen zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, nachdem bekannt wurde, dass Brende mit ihm in Kontakt gewesen war. Brende soll an drei Abendessen teilgenommen haben, an denen auch Epstein anwesend war, schrieb die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag. Hinzu komme eine E-Mail- und SMS-Kommunikation zwischen den beiden.

Das Weltwirtschaftsforum (WEF) habe in einer Mitteilung betont, die Entscheidung für die Untersuchung unterstreiche «das Engagement für Transparenz und den Erhalt der Integrität.» Zugleich unterstütze und kooperiere Brende und werde seine Aufgaben als Präsident und CEO weiterhin wahrnehmen.

Brende selbst erklärte, er habe Epstein im Rahmen von Wirtschaftstreffen gesehen. Er sei sich dessen Vergangenheit und krimineller Aktivitäten nicht bewusst gewesen, räumte jedoch ein, er hätte dessen Hintergrund gründlicher prüfen können und bedaure, dies nicht getan zu haben.

(AWP)