Die Zahl der offenen Stellen verringerte ⁠sich im Juni um 178.000 auf 7,359 Millionen, ‌wie das US-Arbeitsministerium am ‌Dienstag zu ​seiner monatlichen Umfrage mitteilte. Für diesen unter dem Kürzel «Jolts» bekannten Bericht hatten von Reuters befragte Experten einen Rückgang auf ‌7,40 Millionen erwartet.

Die US-Notenbank Fed achtet genau auf die Jolts-Daten. Denn sie soll ​mit ihrer Geldpolitik nicht nur ​für stabile Preise sorgen, ​sondern auch Vollbeschäftigung fördern. Sie hat den Leitzins ‌zuletzt in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belassen. Im Begleittext ​zur ​jüngsten Zinspause heisst ⁠es, die verfügbaren Indikatoren deuteten ​auf ein ⁠solides Wirtschaftswachstum hin. Der Beschäftigungszuwachs sei ‌weiterhin gering, und die Arbeitslosenquote zeige Anzeichen einer Stabilisierung. Die Inflation bleibe ‌zugleich weiterhin etwas erhöht.

(Reuters)