Zahlen - Knorr-Bremse wagt ersten positiven Blick auf das vergangene Jahr

Der Bremsenhersteller Knorr-Bremse hat im abgelaufenen Jahr mehr Free Cashflow erwirtschaftet als Marktexperten seiner Darstellung zufolge erwartet hatten.
23.02.2021 07:02
Der Hauptsitz von Knorr Bremse in München.
Der Hauptsitz von Knorr Bremse in München.
Bild: imago images / Alexander Pohl

Dieser habe 2020 bei 700 Millionen Euro gelegen, teilte das Unternehmen am Montagabend in München mit. Die aktuellen Markterwartungen gemäss dem Konsensus von Vara Research lägen hingegen bei 500 Millionen Euro.

Beim Umsatz rechnet Knorr-Bremse mit Erlösen am oberen Ende des prognostizierten Korridors von 5,9 bis 6,2 Milliarden Euro und einer Ebitda-Marge (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) leicht oberhalb der Prognose von 16,5 bis 17,5 Prozent. Die genauen Zahlen werden am 4. März veröffentlicht, zusammen mit einem Ausblick auf das laufende Jahr.

Anleger zeigten sich begeistert. Der Aktienkurs von Knorr-Bremse legte auf der Handelsplattform Tradegate in einer ersten Reaktion nachbörslich um vier Prozent zu.

(AWP)