Auch die Suche nach sicheren Häfen angesichts des jüngsten Ausverkaufs bei Technologie-Aktien ‌treibt Börsianern zufolge die Nachfrage. Der Dollar-Index klettert ‌in der Spitze um 0,3 Prozent ​auf 101,69 Punkte und damit auf das höchste Niveau seit Mai 2025.

«Der US-Dollar ist nach wie vor der bevorzugte sichere Hafen», sagte Ray Attrill, Devisenstratege bei der National Australia Bank. Zugleich verdichteten sich die ‌Anzeichen für eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank. Laut dem FedWatch-Tool der CME-Börse preisen die Märkte eine Wahrscheinlichkeit von 36 Prozent für eine Zinserhöhung im Juli ​ein, verglichen mit neun Prozent in der Vorwoche.

Für ​September stieg die Wahrscheinlichkeit auf über 70 ​von zuvor 29 Prozent. Dies drückte den Euro um 0,4 Prozent auf ein ‌über einjähriges Tief von 1,134 Dollar. 

(Reuters)