Gemäss einer ersten Hochrechnung werden alle abgelehnt. Chancen haben jedoch die Gegenvorschläge. Die deutlichste Ablehnung zeichnete sich gemäss der ersten Hochrechnung des statistischen Amtes bei der Wohneigentums-Initiative des Hauseigentümerverbandes ab. Der erwartete Nein-Stimmenanteil lag bei 73,7 Prozent.
Bei der Wohnungsinitiative, die eine kantonale Wohnbaugesellschaft fordert, lag der Nein-Stimmenanteil bei 58,2 Prozent. Beim Gegenvorschlag des Kantonsrats hingegen zeichnete sich ein Ja ab.
Die Wohnschutz-Initiative, die Leerkündigungen verhindern soll, erreichte in der Hochrechnung einen Nein-Stimmenanteil von 54,7 Prozent. Der Gegenvorschlag stand mit 51 Prozent Ja auf der Kippe.
Ein deutliches Ja wird bei der Verfassungsänderung für eine Stellvertretungs-Regelung im Kantonsrat erwartet (64,8 Prozent). Auch bei der Volksinitiative «Stopp-Prämien-Schock» geht die Hochrechnung von einem Ja aus (54 Prozent).
(AWP)

