Wie Zurich am Montag mitteilte, bietet der Konzern den Beazley-Aktionären 1335 Pence je Aktie. Das Angebot setze sich aus einer Barzahlung von 1310 Pence und einer Dividende von 25 Pence je Anteilsschein zusammen. Die beiden Konzerne hatten sich Anfang Februar grundsätzlich auf die finanziellen Eckdaten einer Offerte geeinigt und seitdem die detaillierten Bedingungen ausgehandelt.
Finanziert werden soll die Übernahme durch eine Mischung aus Barmitteln in Höhe von rund drei Milliarden Dollar, neuen Schulden von etwa 2,9 Milliarden Dollar und einer Kapitalerhöhung von rund fünf Milliarden Dollar.
Für letztere platziert der Versicherer neu ausgegebene Namenaktien im Umfang von rund 4,6 Prozent des bestehenden Aktienkapitals. Diese sollen rund 3,9 Milliarden Franken bzw. 5 Milliarden Dollar einbringen.
Die neuen Aktien werden ausschliesslich an professionelle und qualifizierte Investoren platziert, erklärte das Unternehmen am Montag nach Börsenschluss. Bestehende Aktionäre sind von der Transaktion ausgeschlossen. Die neuen Aktien werden aus dem bestehenden Kapitalband ausgegeben. Zudem wurde eine Lock-up-Periode von 90 Tagen vereinbart.
Der Platzierungspreis werde voraussichtlich vor Börseneröffnung am (morgigen) 3. März 2026 bekanntgegeben, hiess es weiter. Die Kotierung an der SIX Swiss Exchange sei für den 5. März 2026 vorgesehen.
Zurich erwartet bis 2029 jährliche Kosteneinsparungen
Zurich erwartet bis 2029 jährliche Kosteneinsparungen vor Steuern von rund 150 Millionen Dollar. Zudem rechnet der Konzern mittelfristig mit zusätzlichen Umsatzmöglichkeiten von mehr als einer Milliarde Dollar pro Jahr. Die kombinierten Bruttoprämien der beiden Unternehmen bei Spezialversicherungen beliefen sich auf rund 15 Milliarden Dollar.
Die Transaktion soll sich vom ersten Jahr an positiv auf den Gewinn je Aktie auswirken. Der Zukauf dürfte Zurichs Bemühungen, die Finanzziele für den Zeitraum 2025 bis 2027 zu übertreffen, beschleunigen.
Die Dividendenpolitik bleibe unverändert, hiess es weiter. Der Abschluss der Transaktion werde für die zweite Hälfte des Jahres 2026 erwartet und stehe unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichts- und Kartellbehörden.
(Reuters)

