Gut bis sehr gut, so lässt sich der bisherige Verlauf der aktuellen Berichtsaison in den USA im Dow Jones beschreiben. Zwar haben in der vergangenen Woche mit JPMorgan, Goldman Sachs und UnitedHealth erst drei der 30 Mitglieder im weltweiten Leitindex ihre Zahlen zum abgelaufenen Quartal vorgelegt. Doch die lagen allesamt über der Erwartung.
Alle drei Firmen konnten die Schätzung der Analysten sowohl bei Umsatz und Gewinn übertreffen. JPMorgan lag beim Ergebnis etwa zehn Prozent über der Erwartung der Experten, UnitedHealth übertraf den Konsens der Analysten beim Gewinn je Aktie um etwa 25 Prozent und Goldman Sachs konnte mit dem stärksten Quartal der Unternehmensgeschichte die Schätzungen der Börsianer noch weit stärker hinter sich zurücklassen.
Hatten Analysten bei Goldman für das vergangene Quartal im Durchschnitt mit einem Gewinn je Aktie von 14,38 Dollar gerechnet, so waren es dann tatsächlich 20,98 Dollar. Im Schlepptau von JPMorgan und Goldman Sachs ging so auch der Dow Jones vergangene Woche nach Vorlage der Quartalszahlen rund 400 Punkte in die Höhe.
Dow Jones Kursentwicklung
Gegen Ende der Woche bescherte allerdings vor allem die erneute zunehmende Eskalation am Golf dem Index eine kleine Korrektur um 600 Punkte. Dadurch ist der Dow Jones nun wieder auf die von charttechnisch orientierten Anlegern vielbeachtete 40-Tage-Linie zurückgefallen.
Viele Börsianer sehen darin nun ein Kaufsignal. In den letzten zwölf Monaten ist der Index zwar zweimal von oben unter die 40-Tage-Linie gefallen, aber fünfmal nach einem Rücksetzer von dort nach oben abgeprallt und hat sich dann wie an einer Schnur schön nach oben weiterentwickelt.
Da die 40-Tage-Linie fast exakt an der psychologischen Unterstützung von 52'000 Punkte verläuft, setzen charttechnisch orientierte Anleger darauf, dass der Dow Jones nun zum sechsten Mal in einem Jahr von der Linie nach oben dreht. Als oberes Kursziel dient vorerst die obere Begrenzungslinie des Aufwärtstrends aus 2024. Diese Linie verläuft bei 55000 Punkten.
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Risikofreudige Anleger hebeln die möglichen Kursgewinne von etwa 3000 Punkten oder von rund sechs Prozent mit einem Call. Befeuert werden könnte der Index nicht nur vom Rebound von der 40-Tage-Linie, sondern von der Fortsetzung starker Quartalszahlen. In dieser Woche präsentieren mit IBM, Honeywell, Dow Inc., 3M und American Express fünf weitere Firmen ihre Quartalszahlen und die dürften ebenfalls überwiegend gut bis sehr gut ausfallen.
Sollte der Dow Jones jetzt in Richtung 55000 Punkte durchstarten, dann verspricht ein Call mit 5er-Hebel (ISIN: CH1447770285) Kursgewinne von etwa 30 Prozent. Ein Zertifikat mit etwas höherem 7er-Hebel (ISIN: CH1550937887) könnte 50 Prozent zulegen. Ein noch etwas spekulativerer Call mit 13er-Hebel (ISIN: CH1452478063) würde bei einem Rebound des Dow Jones und Kurssteigerungen um sechs Prozent sogar 80 Prozent hochschiessen.
| Produkt | Emittent | Basiswert(e) | Typ | Whg. | Risiko |
|---|---|---|---|---|---|
| CH1447770285 LEON Long Mini-Future (Stop Loss 42.569.80) |
Leonteq Securities | Dow Jones Industrial Average Index | Long | CHF | Gering |
| CH1550937887 VT Long Mini-Future (Stop Loss 46.140.00) |
Bank Vontobel | Dow Jones Industrial Average Index | Long | CHF | Mittel |
| CH1452478063 UBS Long Mini-Future (Stop Loss 49.330.50) |
UBS | Dow Jones Industrial Average Index | Long | CHF | Hoch |
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