«Sell in May and go away, but remember to come back in September» – das ist eine alte Börsenweisheit. In den letzten Jahren auf jeden Fall war der September häufig ein Monat mit deutlichen Kurskorrekturen. Und in einem Zeitraum von 75 Jahren, seit 1950, bringt der breite US-Aktienmarkt mit dem S&P 500 im September im Durchschnitt ein Minus von 0,7 Prozent. Aber: In vielen der letzten Jahre zogen die Aktienkurse in den Sommermonaten nach oben. Und das war in diesem Sommer anders.

Beispiel Nasdaq 100: In den letzten fünf Jahren ging es im Index zwischen Juni und August überwiegend nach oben. Häufig gab es in diesen drei Monaten an der Technologiebörse Kurssteigerungen im Bereich um 15 Prozent. Wenn es dann im September eine Korrektur gab, war das häufig eine Folge von Gewinnmitnahmen nach schnellen Kurssteigerungen in den Wochen oder wenigen Monaten zuvor.

Wertentwicklung Nasdaq 100

In diesem Jahr ist das alles anders. Seit Mai tritt der weltweite Tech-Leitindex per Saldo auf der Stelle und läuft in einer Trading-Range. Diese ist mit Ausnahme des deutlichen, aber kurzfristigen Rückgangs im Juli in einer Spanne von weniger als 2000 Punkten - entsprechend weniger als zehn Prozent – sehr gering.

Angesichts dieser Kursflaute seit Mai scheint eine Korrektur im September, wie oben beschrieben, in diesem Jahr eher unwahrscheinlich. Es fehlt das Argument von Gewinnmitnahmen. Wo nichts gewonnen wurde, gibt es keinen Grund für einen Ausstieg.

Viel wahrscheinlicher ist für mich deshalb, dass der Index jetzt von seinen 29'400 Punkten relativ schnell wieder auf 30'000 Punkte, vielleicht sogar auf 30'400 Punkte und damit etwa drei Prozent steigen kann. Sogar ein neues Allzeithoch ist drin. Und das möglicherweise ausgerechnet im ansonsten auf lange Sicht schwachen September.

Passende Partner-Produkte zu Nasdaq 100 (Calls)

Kurssteigerungen von drei oder vielleicht vier Prozent? Viele Anleger winken ab. Das ist ja viel zu wenig, um Spass zu haben. Nach Gebühren kann man da ja nichts verdienen. Die Kritik ist berechtigt, aber relativ. Denn wer zu einem Call greift, kann auch an diesen kleinen Bewegungen im Basiswert Nasdaq 100 schön verdienen.

Beispielsweise bringt ein Call mit 12er-Hebel (ISIN: CH1593226173) selbst bei einem mickrigen Kursanstieg des Nasdaq 100 von drei oder vier Prozent 40 bis 50 Prozent Gewinn. Ein Zertifikat mit 19er-Hebel (ISIN: CH1588415138) könnte sogar 60 bis 80 Prozent zulegen.

Ein Call mit noch höherem 21er-Hebel (ISIN: CH1585725307) wäre sogar Kandidat für eine Kursverdoppelung. Drei oder vier Prozent Plus an der Nasdaq? Mit Aktien langweilig. Aber mit einem Call mit hohem Hebel kann das richtig Spass bringen.

 
Produkt Emittent Basiswert(e) Typ Whg. Risiko
CH1585725307
BAER Dynamic Mini Future (Stop Loss 28.356.70)
Bank Julius Bär Nasdaq 100 Index Long USD Hoch
CH1588415138
UBS Long Mini-Future (Stop Loss 28.201.30)
UBS Nasdaq 100 Index Long CHF Mittel
CH1593226173
VT Long Mini-Future (Stop Loss 27.380.00)
Bank Vontobel Nasdaq 100 Index Long CHF Gering

 

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