Was für ein Aufwärtstrend: Seit der Corona-Pandemie steigt die Aktie der UBS immer weiter an. In den letzten sechs Jahren hat sich der Kurs des SMI-Mitglieds vervierfacht. In den letzten fünf Jahren ist der Preis der Bankaktie auf das Dreifache gestiegen.

Seit der letzten Besprechung der Aktie im Dezember verzeichnen die Titel der UBS zwar ein schönes Kursplus von zehn Prozent. Doch ein damals ebenfalls von mir empfohlener Call (ISIN: CH1447804019) bereitet mehr Freude und konnte im selben Zeitraum 50 Prozent zulegen.

Der Kursanstieg bei UBS ist fundamental untermauert. Die Übernahme von Credit Suisse vor drei Jahren läuft rund und bringt viele Synergien. Beispielsweise ist jetzt der wichtige Mitbewerber weg und das ist gut für das Geschäft in der Vermögensverwaltung. Auch die in den letzten Quartalen und 2025 erhöhten Leitzinsen weltweit spielen UBS in die Karten.

Hohe Einsparungen aus der Credit-Suisse-Übernahme von mehr als zehn Milliarden Franken jährlich bis Ende 2026 versprechen in diesem Jahr einen deutlichen Gewinnanstieg. Analysten halten 2026 einen Sprung beim Reingewinn um rund 20 Prozent von 7,6 auf 9,5 Milliarden Franken für erreichbar. Da UBS die Rendite auf das harte Eigenkapital von 15 Prozent in diesem Jahr auf 18 Prozent in 2028 steigern will, könnte der Reingewinn in zwei Jahren nochmals kräftig steigen und dann bei bis zu 13 Milliarden Franken liegen.

Der Gewinn je Aktie könnte sich so in den nächsten zwei Jahren auf bis zu 4,50 Franken im Vergleich zu 2025 verdoppeln. Da die UBS rund zwei Drittel des Gewinns in der Vermögensverwaltung erzielt, müsste die Aktie an der Börse höher als mit einem aktuellen 14er-KGV bewertet sein (KGV: Kurs-Gewinn-Verhältnis). KGVs von 17 oder 18 sind vorstellbar. Bei einem reinen Vermögensverwalter könnte das KGV sogar bei über 20 liegen.

Hat UBS damit alleine daraus schon zeitnah in 2026 weiteres Kurspotential von etwa 20 Prozent, so sind bei steigenden Gewinnen bis 2028 Kurszuwächse von mehr als 50 Prozent in den Bereich um 60 Franken und darüber möglich.

Ist die mittlere bis lange Sicht damit ungetrübt, so zeigt die Charttechnik kurzfristig betrachtet ein anderes Bild. Nach dem steilen Kursanstieg der letzten drei Monate hat sich das Szenario überhitzt. Gewinnmitnahmen sind möglich. Ich halte einen kurzfristigen Rücksetzer um etwa zehn Prozent in den Bereich von 37 oder 38 Franken für wahrscheinlich. Immerhin prallte die Aktie in den letzten Jahren mehrfach von der oberen Begrenzung des Aufwärtstrends nach unten ab. Nach einer kurzen Korrektur dürfte UBS dann aber schon bald weiter steigen.

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Eine Korrektur können Anleger mit Put-Zertifikaten auf UBS spielen. Ein Put mit 5er-Hebel (ISIN: CH1579756474) könnte bei einem Rückschlag von UBS auf etwa 37 oder 38 Franken etwa 50 Prozent zulegen. Ein Zertifikat mit deutlich höherem 14er-Hebel (ISIN: CH1572885478) verspricht sogar Gewinne um 150 Prozent. Ein noch spekulativerer Put mit 19er-Hebel (ISIN: CH1565376022) würde sich bei einem Kursrückschlag von UBS um etwa zehn Prozent verdreifachen.

 
Produkt Emittent Basiswert(e) Typ Whg. Risiko
CH1579756474
UBS Short Mini-Future (Stop Loss 48.93)
UBS UBS Group AG Short CHF Gering
CH1572885478
BAER Dynamic Mini Future (Stop Loss 44.06)
Bank Julius Bär UBS Group AG Short CHF Mittel
CH1565376022
VT Short Mini-Future (Stop Loss 43.00)
Bank Vontobel UBS Group AG Short CHF Hoch

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