Im ersten Quartal 2025 hatte die schwerste Waldbrandkatastrophe in der Geschichte der Versicherungswirtschaft die Naturkatastrophenschäden bei Travelers auf fast 2,3 Milliarden Dollar anschwellen lassen. Der Quartalsgewinn brach in der Folge auf 395 Millionen Dollar ein. Diesmal musste der Konzern nur 761 Millionen Dollar für die Folgen schwerer Naturereignisse aufwenden. Die Summe entfiel den Angaben zufolge vor allem auf schwere Wind- und Hagelstürme in mehreren US-Bundesstaaten.
Zwar gingen die Nettoprämieneinnahmen des Konzerns um zwei Prozent auf 10,3 Milliarden Dollar zurück. Sie reichten dank der geringeren Schäden jedoch wieder aus, um die Aufwendungen für Schäden, Verwaltung und Vertrieb zu decken: Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote lag mit 88,6 Prozent klar unter der kritischen 100-Prozent-Marke. Ein Jahr zuvor war sie mit 102,5 Prozent im roten Bereich gelandet./stw/mne/stk
(AWP)
