Trump sagte demnach auch, dass die USA militärisch gut aufgestellt seien: Das US-Militär verfüge über mehr Waffen und Munition besserer Qualität als zuvor. «Wir haben die beste Ausrüstung. Wir haben überall auf der Welt Material. Wir haben überall auf der Welt Stützpunkte. (...) Wir können all das Material einsetzen, und das werden wir auch tun, wenn es nötig ist.»

Der US-Präsident hatte am Sonntag den Start einer Initiative mit dem Titel «Projekt Freiheit» für Montag verkündet. Sie sollte darauf abzielen, die Meerenge wieder für die Schifffahrt freizumachen.

Unterschiedliche Angaben zu Spannungen in der Meerenge

Das US-Militär verkündete zu Beginn der Initiative, dass US-Zerstörer durch die Strasse von Hormus in den Persischen Golf eingefahren seien. Zwei Handelsschiffe unter US-Flagge hätten das Seegebiet verlassen können, teilte das für Nahost zuständige Regionalkommando Centcom auf X mit. Unabhängige Bestätigungen gab es dafür zunächst nicht.

Die iranische Militärführung hatte den USA mit Gegenwehr gedroht. Die Revolutionsgarden feuerten nach eigenen Angaben mehrere Raketen als Warnung in Richtung von US-Kriegsschiffen ab, die sich im Meer vor der Südküste befunden haben sollen. Aus Teheran kamen auch Berichte, wonach zwei Raketen ein US-Kriegsschiff getroffen hätten. Die USA dementierten diese Angaben.

Seit Anfang April gilt im Iran-Krieg eine Waffenruhe, die Trump zuletzt einseitig auf unbestimmte Zeit verlängert hatte./fsp/DP/he

(AWP)