Bereits zuvor hatte Trump der Zeitschrift «The Atlantic» über Rodríguez gesagt: «Wenn sie nicht das Richtige tut, wird sie einen sehr hohen Preis zahlen, wahrscheinlich höher als Maduro.» Die genaue Frage zu der Antwort veröffentlichte das Medium nicht - auch nicht, ob Trump sich dazu geäussert hatte, was er genau mit «richtig» meinte.
Trump führte seine Drohung auch während der Pressekonferenz im Flugzeug am Sonntagabend (Ortszeit) nicht näher aus. Er und Aussenminister Marco Rubio haben allerdings kaum Zweifel daran gelassen, dass die US-Regierung den künftigen Kurs des südamerikanischen Landes führend mitbestimmen will.
Rodríguez hatte sich unmittelbar nach dem US-Angriff zunächst unbeugsam gegeben. Am Sonntagabend (Ortszeit) zeigte sie sich jedoch bereit, mit den USA zusammenzuarbeiten. «Wir laden die Regierung der Vereinigten Staaten ein, gemeinsam an einer Agenda der Kooperation zu arbeiten, die auf gemeinsame Entwicklung ausgerichtet ist und im Rahmen des Völkerrechts ein dauerhaftes Zusammenleben in der Gemeinschaft stärkt», hiess es in einer auf Instagram veröffentlichten Mitteilung./jbz/DP/zb
(AWP)