Trump hatte zuvor bereits in Aussicht gestellt, durchfahrende Schiffe zu versichern und zur Not per Marine zu eskortieren. Irans Militärführung machte derweil deutlich, dass jedes Schiff und jede Ölladung für die USA, Israel und ihre Partner in der Strasse von Hormus ein legitimes Ziel von Angriffen sei.

Berichte über Minen in der Meeresenge

CNN berichtete, der Iran habe in den vergangenen Tagen rund ein Dutzend Minen in der für die Schifffahrt wichtigen Meeresenge platziert. Der Sender stützt sich dabei auf Aussagen von ungenannten Quellen. Trump hatte daraufhin gesagt, ihm lägen keine entsprechenden Informationen vor. Wenig später verkündete er, die US-Streitkräfte hätten mehrere sogenannte Minenleger versenkt. Inzwischen sei die Zahl der zerstörten Minenleger auf 28 angewachsen, sagte der US-Präsident bei einem Besuch einer Pharmazie-Firma im US-Bundesstaat Ohio.

Der Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus ist infolge des Kriegs nahezu zum Erliegen gekommen. Die etwa 55 Kilometer breite Meeresenge zwischen dem Iran und dem Oman gilt als eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Ölexport./jcf/DP/mis

(AWP)