Der Iran wolle einen Deal abschliessen, bekräftigte Trump. «Ich will das nicht! Wir sind Wochen vor dem Zeitplan», schrieb der US-Präsident weiter. Er hatte zuvor mitgeteilt, er erwäge, die Angriffe im Iran zurückzufahren. Die USA stünden kurz davor, ihre Ziele in dem seit drei Wochen andauernden Krieg zu erreichen.
Teheran gibt sich kämpferisch - Mehr als 100 Verletzte in Israel
Der Iran zeigt sich jedoch weiter kämpferisch. Nach Angaben der staatlichen Rundfunkagentur Iribnews erklärte der Geheimdienst der Revolutionsgarden, man habe die «verwundbaren Punkte des Feindes» analysiert und bereite eine neue Angriffswelle «mit neuen Strategien und moderneren Systemen» vor.
In Israel wurden bei iranischen Angriffen am Abend in der Wüstenstadt Arad nach Angaben des Rettungsdienstes 71 Menschen verletzt. Zehn Menschen darunter befänden sich in ernstem Zustand. Davor waren bereits in der südlichen Wüstenstadt Dimona mehr als 40 Personen bei einem iranischen Angriff verletzt worden. Arad liegt rund 50 Kilometer nördlich von Dimona.
Erstmals hatte Teheran zudem zwei Raketen auf den US-britischen Stützpunkt Diego Garcia gefeuert. Zwar trafen sie laut US-Medien die Basis nicht. Der Stützpunkt liegt aber rund 4.000 Kilometer südöstlich der iranischen Küste - und damit etwa doppelt so weit entfernt, wie die bislang offiziell bestätigte Reichweite des iranischen Raketenarsenals. Iranische Mittelstreckenraketen könnten mit einer solchen Reichweite theoretisch auch europäische Städte erreichen.
(AWP)
