Der Entscheidung sei ein «sehr produktives» Telefonat mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu sowie ein «sehr gutes» Gespräch mit ranghohen Vertretern der Hisbollah vorangegangen, teilte Trump weiter mit. Die Hisbollah und Israel äusserten sich zunächst nicht.
Die Lage zwischen Israel und der vom Iran unterstützen Hisbollah im Libanon hat sich zuletzt deutlich zugespitzt. Israel und die libanesische Regierung - die keine Konfliktpartei ist - hatten Mitte April zwar eine Waffenruhe geschlossen. Die Hisbollah selbst lehnt Verhandlungen mit Israel jedoch ab. Der Krieg geht seitdem weiter. Beide Seiten greifen sich weiter täglich an. Dabei kommt es vor allem im Libanon immer wieder zu Opfern.
Netanjahu hatte auch erneut Angriffe auf die südlichen Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut angekündigt. Israels Soldaten waren zuletzt immer weiter ins Landesinnere im Libanon vorgedrungen, waren aber noch weit von der Hauptstadt Beirut entfernt.
Vertreter beider Länder verhandeln seit einigen Wochen in Washington über Bedingungen für eine Entschärfung des Konflikts. Einen Durchbruch gab es dabei bisher aber nicht. An diesem Dienstag sind weitere Gespräche in der US-Hauptstadt geplant./ngu/DP/he
(AWP)
