Trump warf China einen grossangelegten Versuch der Einflussnahme auf US-Wahlen vor. Peking habe ab 2020 den «vermutlich grössten Diebstahl von Wahldaten in der Geschichte» verübt, sagte Trump. Zudem habe China Journalisten für kritische Berichterstattung über sich bezahlt, behauptete der US-Präsident. Als angebliche Belege nannte Trump Daten von Geheimdiensten, die heute veröffentlicht werden sollen.

Auch Jahre nach dem Sieg des Demokraten Joe Biden bei der Präsidentenwahl 2020 sitzt Trumps Ärger über seine damalige Niederlage weiter tief - er erkennt sie bis heute nicht an. Stattdessen behauptet der 80-Jährige unverdrossen, er sei damals durch Betrug um den Wahlsieg gebracht worden. Dabei ist das längst und vielfach widerlegt. Immer wieder legt Trump insbesondere einen angeblichen grossen Betrug durch Briefwahlen und Wahlautomaten nahe. Man dürfe nie wieder bei einer «gestohlenen Wahl» zusehen, sagte Trump nun in seiner Rede./fsp/DP/zb

(AWP)