Experten gehen von mehreren Dutzend Minen aus, die der Iran vor etwa einem Monat südlich der iranischen Gewässer verteilt haben soll - auch wenn Teheran einen solchen Einsatz nie bestätigt hat. Das Problem ist indes: «Weder die Iraner noch die USA - und auch sonst niemand - wissen derzeit genau, wo sich diese Minen befinden», sagte Sicherheitsforscher Andreas Krieg vom Londoner King's College dem Sender Al Jazeera.
Trump behauptete ferner, dass die Nato-Verbündeten nun - nach wochenlanger, zögerlicher Haltung - ihre Hilfe angeboten hätten. Konkrete Länder nannte er nicht. «Ich habe ihnen gesagt, sie sollen sich fernhalten, es sei denn, sie wollen ihre Schiffe nur mit Öl beladen», schrieb Trump in Grossbuchstaben auf Truth Social und wiederholte seine Kritik an den Bündnispartnern, die er als «nutzlos» bezeichnete. Ein Nato-Sprecher teilte dazu der Deutschen Presse-Agentur mit, die Nato habe das Treffen zur Freiheit der Schifffahrt in der Strasse von Hormus verfolgt und beobachte die laufenden militärischen Planungen aufmerksam.
Unterdessen haben in Paris die Beratungen Dutzender Länder über eine mögliche Militärmission nach dem Iran-Krieg begonnen. Das Ziel der von Frankreich und Grossbritannien initiierten Konferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist ein «multinationaler Plan» zur Sicherung der Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman./ngu/DP/stw
(AWP)
