«Heute freue ich mich, bekannt zu geben, dass diese Bemühungen dazu geführt haben, dass mehr als 100 MILLIONEN Barrel Öl die Strasse durchquert haben und auf den freien Markt gelangt sind.» Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) wurden im vergangenen Jahr im Schnitt 20 Millionen Barrel an Rohöl und Ölprodukten pro Tag durch die Meerenge transportiert.

Trump schrieb weiter, dass mehr als 200 Handelsschiffe die Meerenge sicher durchquert hätten. Eine unabhängige Bestätigung für seine Angaben gab es zunächst nicht. Zuvor hatte der US-Präsident im Weissen Haus bereits vor Reportern vage von dem US-Vorgehen gesprochen und gesagt, dass er nun darüber rede, weil der Iran es herausgefunden habe.

«Dieser überaus erfolgreiche Einsatz ist darauf zurückzuführen, dass die VEREINIGTEN STAATEN von AMERIKA die Strasse von Hormus KONTROLLIEREN - NICHT der Iran», behauptete Trump auf Truth Social.

Irans Streitkräfte hatten kurz nach Kriegsbeginn Ende Februar durch Drohungen, Kontrollen und Angriffe auf Schiffe den Schiffsverkehr in der Meerenge weitgehend zum Erliegen gebracht und die Kontrolle über wichtige Exportroute für sich beansprucht. Die USA reagierten darauf ihrerseits mit einer Blockade iranischer Häfen, um den Iran am Export von Öl zu hindern. Die Strasse von Hormus ist als Exportroute für Dünger, Öl und Flüssiggas für die Weltwirtschaft von grosser Bedeutung.

Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges sind auch in den USA spürbar. Trump hat ein Interesse daran, positive Nachrichten zu vermelden. Verhandlungen über ein Abkommen über ein Ende des Krieges stecken fest.

(AWP)