Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu sagte, er habe der Waffenruhe auf Bitten Trumps zugestimmt. Israel habe in den vergangenen Wochen eine «tiefe Sicherheitspufferzone» an seiner Nordgrenze geschaffen, die die unmittelbare Bedrohung wie etwa einen Einmarsch der Hisbollah verhindere. Zudem habe Israel rund 90 Prozent der Vorräte an Raketen und Geschossen der Miliz zerstört.
Die libanesische Regierung sowie die regulären Streitkräfte des Landes betonten mehrfach, dass sie nicht direkt an diesen Kampfhandlungen beteiligt gewesen seien. Trump hatte die Waffenruhe nach Gesprächen mit dem libanesischen Staatspräsidenten Joseph Aoun und mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu bekannt gegeben.
Die Waffenruhe gilt seit Mitternacht (Ortszeit). Allerdings darf die libanesische Armee Israel bereits wenige Stunden nach Inkrafttreten den Beschuss mehrerer Dörfer im Süden des Landes vor./ngu/DP/stw
(AWP)
