Trump bekräftigte in seinem Post allerdings auch seine bekannte Darstellung, dass im Iran bereits «Regime Change» stattgefunden habe - und man es nun mit anderen, «klügeren und weniger radikalisierten» Personen zu tun habe. Vielleicht könne «etwas revolutionär Wunderbares geschehen», schrieb er - und schob hinterher: «WER WEIss DAS SCHON?»
Man werde es heute Nacht erfahren. Trump, der dafür bekannt ist, nicht mit Superlativen zu sparen, sprach von einem der «wichtigsten Momente in der langen und komplexen Geschichte der Welt». Er betonte, dass Jahrzehnte der Erpressung, Korruption und des Todes - herbeigeführt durch den Iran - zu Ende gehen würden. «Gott segne die grossartigen Menschen des Irans!».
Womit Trump konkret droht
Bereits am Vortag hatte er einerseits von guten Verhandlungen mit dem Iran gesprochen und dem Land andererseits mit einer militärischen Eskalation gedroht, sollte es nicht einlenken. Für diesen Fall drohte Trump mit einer schnellen Zerstörung aller Brücken und Kraftwerke. Er sagte, die USA könnten innerhalb von vier Stunden eine «völlige Zerstörung» herbeiführen. «Das ganze Land kann in einer Nacht ausgelöscht werden, und das könnte schon morgen Nacht sein.» Die Frist, die er Teheran zur Öffnung der Strasse von Hormus gesetzt hat, läuft nach deutscher Zeit um 2.00 Uhr in der Nacht zum Mittwoch ab.
In einem Telefoninterview mit dem Sender Fox News bekräftigte Trump nach Angaben des US-Mediums, dass es ohne ein rechtzeitiges Einlenken Teherans massive Angriffe auf den Iran geben werde. Sollten diplomatische Bemühungen heute vorankommen und dabei etwas Konkretes rauskommen, könnte sich das demnach ändern./fsp/DP/men
(AWP)
