Vor allem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte sich zuletzt dafür eingesetzt, das EU-Gesetz zur Abwehr wirtschaftlicher Nötigung - die sogenannte Handels-Bazooka - zu nutzen. Damit lägen Gegenzölle sowie Ein- und Ausfuhrbeschränkungen für Waren und Dienstleistungen auf dem Tisch.
US-Zölle hätten die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr geschwächt, sagte Reiche. Bei neuen Zöllen sei das wieder zu erwarten. Deutschland müsse sich wirtschaftspolitisch jetzt auf seine Stärken besinnen: die gute Kreditwürdigkeit, eine starke industrielle Basis und ein starkes Rechtssystem. «Wir müssen aber auch strukturelle Reformen durchführen», betonte Reiche und nannte das soziale Sicherungssystem, das Steuersystem und die Energiepreise./tam/DP/mis
(AWP)
