Neben den Kampfjets seien auch Luftverteidigungssysteme in den Norden Zyperns verlegt worden, teilte das türkische Verteidigungsministerium mit. Der Einsatz ziele darauf ab, die Sicherheit Nordzyperns «angesichts der jüngsten regionalen Entwicklungen» zu stärken, erklärte Ministerium auf der Plattform X. Je nachdem, wie sich die Lage weiter entwickele, könnten zusätzliche Massnahmen ergriffen werden.
Drohnenangriff auf britischen Stützpunkt
In der Nacht zum 2. März hatte eine Drohne iranischer Bauart den britischen Luftwaffenstützpunkt RAF Akrotiri nahe Limassol getroffen. Ein Regierungssprecher in London bestätigte, dass ein Hangar beschädigt wurde. Der Schaden sei jedoch minimal gewesen.
Mehr Militärpräsenz im östlichen Mittelmeer
Auch andere Staaten haben ihre militärische Präsenz verstärkt. Griechenland entsandte einen Tag nach dem Angriff vier F-16-Kampfjets nach Zypern; zudem trafen zwei griechische Fregatten vor der Insel ein. Frankreich hat nach Angaben der Regierung in Nikosia eine Fregatte ins östliche Mittelmeer verlegt und plant, Luftabwehr- und Anti-Drohnen-Systeme auf die Insel zu bringen. Italien und Spanien sowie Grossbritannien kündigten ebenfalls an, Schiffe in die Region zu entsenden.
Zypern liegt im östlichen Mittelmeer und näher am libanesischen und israelischen Festland als an Griechenland und seinen Inseln./tt/DP/nas
(AWP)
