Das Ministerium betonte die Rolle, die die Flugzeuge bei der Verteidigung Grönlands spielen können. «Mit den neuen Seefernaufklärern wird Dänemarks Fähigkeit zur Wahrung seiner Souveränität und zur Überwachung der Region erheblich ausgebaut», sagte der dänische Verteidigungsminister Jeppe Bruus laut Mitteilung. «Darüber hinaus ist die Beschaffung ein klares Signal, dass wir unsere gemeinsame Aufgabe innerhalb der Nato ernst nehmen.»

Warum Dänemark auf die U-Bootjäger von Boeing setzt

Zuvor hatte zeitweise zur Diskussion gestanden, zu dem Zweck vergleichbare Flugzeuge aus Norwegen anzumieten oder schwedische Aufklärungsflieger zu kaufen. Dass die Wahl nun stattdessen auf die US-Flugzeuge fiel, begründete Dänemark auch damit, dass mehrere Nato-Partner - darunter auch Deutschland - auf die U-Bootjäger von Boeing setzen. Das Land prüft in Bezug auf die Flugzeuge eine Zusammenarbeit mit Verbündeten.

US-Präsident Donald Trump hatte in der Vergangenheit immer wieder seine Absicht betont, Grönland unter seine Kontrolle zu bringen und an der Fähigkeit Dänemarks gezweifelt, die Arktisinsel gegen Feinde verteidigen zu können. Grönland ist weitgehend autonom, gehört aber zum dänischen Königreich./wbj/DP/jha

(AWP)