Der US-Arbeitsmarkt hat sich im Juli erneut deutlich abgekühlt. Unter ‌dem ⁠Strich fielen sogar 23.000 Stellen ausserhalb der ⁠Landwirtschaft weg, wie aus dem am Freitag vorgelegten Bericht ‌der Regierung hervorgeht. Von ‌der Nachrichtenagentur Reuters befragte ​Ökonomen hingegen hatten mit einem Aufbau von 80.000 Jobs gerechnet. Zudem waren im Juni nach revidierten Daten nur 20.000 Arbeitsplätze hinzugekommen. Ursprünglich ‌war eine Zahl von 57.000 gemeldet worden. Die separat ermittelte Arbeitslosenquote sank im Juli - ​und zwar auf 4,1 Prozent, nach ​4,2 Prozent im Juni.

Die ​US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat den Arbeitsmarkt genau genau ‌im Blick, da sie für Vollbeschäftigung und für stabile Preise sorgen soll. Sie hat ​den ​Leitzins zuletzt in ⁠der Spanne von 3,50 bis ​3,75 Prozent belassen. ⁠Zugleich teilte sie jüngst mit, der Beschäftigungszuwachs ‌sei weiter gering, und die Arbeitslosenquote zeige Anzeichen einer Stabilisierung. Die Inflation ‌bleibe zugleich wie bisher etwas ​erhöht. 

(Reuters)