Der Erfolg aus der Geschäftstätigkeit erhöhte sich in den Monaten von Januar bis Juni 2026 um 10 Prozent auf 812,5 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung der Genfer Privatbank vom Donnerstag heisst. Die zweistellige Zunahme sei vor allem der intensiveren Handelstätigkeit der Kunden und dem Anstieg der verwalteten Kundenvermögen zuzuschreiben.

Das habe eine Steigerung der Kommissionen und Gebühren auf 471,1 Millionen zur Folge gehabt (+17 Prozent). Der Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft belief sich auf 275,8 Millionen (+4,0 Prozent) und der Erfolg aus dem Handelsgeschäft auf 64,2 Millionen (+5,9 Prozent).

Erfolgreiche Akquisitionen

Der Betriebsaufwand blieb derweil stabil (+1,8 Prozent), was zum einen mit einem disziplinierten Kostenmanagement begründet wird. Zum anderen seien nach Abschluss der Integration von Societe Generale Private Banking (Schweiz) AG und SG Kleinwort Hambros Bank Limited Synergien genutzt worden, so UBP weiter. Unter dem Strich stieg der Reingewinn um 40 Prozent auf 169,4 Millionen.

Die verwalteten Kundenvermögen legten per Ende Juni auf 193,5 Milliarden zu, von 184,5 Milliarden Ende 2025. Der Anstieg sei in erster Linie der positiven Entwicklung an den Finanzmärkten seit Anfang Jahr sowie der Wertentwicklung der Verwaltungsmandate und Anlagefonds der Bank zu verdanken, heisst es.

Der Bank sei es gelungen, innerhalb eines Jahres, zwei Banken in der Schweiz und im Vereinigten Königreich zu integrieren, liess sich UBP-Chef Guy de Picciotto in der Mitteilung zitieren. Die Halbjahresergebnisse seien auch von der Straffung der Geschäftsabläufe im Zuge dieser beiden jüngsten Akquisitionen beflügelt worden.

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(AWP)