Die UBS-Aktien verlieren um 09.50 Uhr in einem leicht schwächeren Gesamtmarkt 1,1 Prozent auf 36,70 Franken. Am 13. Januar hatte das Papier noch ein neues Jahres- bzw. Mehrjahreshoch bei 38,39 Franken erzielt.
Das Quartalsergebnis wird grundsätzlich als gut beurteilt, auch wenn es Licht und Schatten gibt. Der bereinigte operative Gewinn beispielsweise fiel mit knapp 2,5 Milliarden US-Dollar knapp 20 Prozent über dem AWP-Konsens aus. Auf der anderen Seite hat der Neugeldzufluss eher etwas enttäuscht.
Das gute operative Ergebnis ist gemäss den Analysten von Oddo BHF vor allem auf die starke Performance der Investment Bank und der Abwicklungseinheit NCL zurückzuführen. «Ein solides Quartal, das von der Stärke des Investment Bankings und der fortgesetzten Umsetzung der Integration und Kosteneinsparungen getragen wurde», heisst es dort in einem ersten Kommentar. Trotz schwacher Neugeldzuflüsse im Bereich GWM/AM bleibe die UBS jedenfalls auf Kurs bezüglich der Rentabilitätsziele.
Auch die Analysten der Bank Vontobel sprechen von einem «starken» Quartalsergebnis. Die Bank sei zudem weiterhin auf Kurs, die Integration von CS bis Ende 2026 weitgehend abzuschliessen. Die Folgerung daraus im Kommentar: «Was UBS kontrollieren kann (z. B. das operative Geschäft), entwickelt sich weiterhin sehr gut. Was ausserhalb ihrer Kontrolle liegt (z. B. die Regulierung), bleibt ungewiss.»
Beim US-Broker Jefferies zeigt man sich auch beeindruckt vom operativen Ergebnis, was insbesondere dem starken Investment Banking geschuldet sei. Und auch die Analysten der kanadischen RBC schreiben, dass das Ergebnis für das vierte Quartal die Erwartungen übertroffen habe. Dies sei angesichts der Ergebnisse der Mitbewerber allerdings «nicht völlig überraschend», heisst es dort.
uh/ra
(AWP)

