Die Banklizenz erlaubt es der UBS, eine deutlich breitere Palette von Bankdienstleistungen anzubieten, einschliesslich Sichteinlagen und zusätzlicher Kreditprodukte. Neben der Kundschaft der «Superreichen» könnte die Grossbank damit laut der Einschätzung von Experten auch das breitere Segment von wohlhabenden Kunden besser bedienen.
Die Schweizer Grossbank hatte sich seit Längerem um eine solche Lizenz bemüht. Im Januar hatte sie eine erste vorläufige Genehmigung für eine «National Bank Charter» vermeldet und sich damals zuversichtlich gezeigt, die Lizenz noch im laufenden Jahr zu erhalten.
Die Schweizer Grossbank hatte allerdings zuletzt im US-Geschäft Gegenwind zu spüren bekommen. So musste sie im Februar für die Region Americas im vierten Quartal 2025 Abflüsse von netto 14,1 Milliarden vermelden. Insgesamt verzeichnete die Grossbank zudem Ende 2025 rund 200 US-Berater weniger als noch ein Jahr davor.
tp/ra
(AWP)

