Das Fed hatte im Sommer 2023 gegen die Credit Suisse respektive gegen deren Muttergesellschaft UBS eine Busse von 268,5 Millionen Dollar verhängt. Die US-Notenbank hatte die Schweizer Institute ausserdem zu umfangreichen Verbesserungen unter anderem bezüglich Aufsicht, Liquiditätssteuerung, den Umgang mit Gegenparteien oder dem Datenmanagement verpflichtet.

Die damalige Massnahmen des Fed waren im Einklang mit anderen Aufsichtsbehörden erfolgt. So hatte auch die britische Aufsichtsbehörde für Finanzdienstleistungen (PRA) eine weitere hohe Strafzahlung von fast 120 Millionen Dollar verhängt. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma hatte ihrerseits von der CS «Korrekturmassnahmen» aufgrund der von ihr festgestellten gravierenden Mängel verlangt.

Der Zusammenbruch des US-Hedgefonds Archegos im März 2021 gehörte zu den wichtigsten Auslösern des Untergangs des Credit Suisse. Er hatte die damals zweitgrösste Schweizer Bank insgesamt rund 5 Milliarden gekostet. Der Kollaps des vom US-Investor Bill Hwang geführten Hedgefonds traf zwar eine Reihe von Finanzinstituten, die Credit Suisse war aber finanziell weitaus am stärksten betroffen.

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(AWP)