Die UBS habe im März die Überführung der letzten in der Schweiz gebuchten Kundenkonten der Credit Suisse auf UBS-Plattformen abgeschlossen, teilte die Grossbank in ihrer Berichterstattung zum ersten Quartal 2026 mit. Sie habe damit rund 1,2 Millionen Kundenkonten erfolgreich überführt. Das schaffe neue Wachstumsmöglichkeiten.

Tausende Server abgeschaltet

Zudem nehme die UBS nun weiterhin alte technische Infrastruktur und Anwendungen ausser Betrieb. Bisher habe sie rund 1700 Geschäftsanwendungen stillgelegt, was 60 Prozent des Zielwerts entspreche. Zudem wurden 76'000 Server abgeschaltet, rund 71 Prozent des Zielwerts.

Weiterhin rückläufig ist auch der Personalbestand. Die Zahl der von der UBS direkt angestellten Mitarbeitenden belief sich per Ende März 2026 noch auf 101'594 (Vollzeitstellen) gegenüber 103'177 Stellen per Ende 2025.

Zuversichtlich bezüglich Kostenziele

Durch die Umsetzung der Pläne und die weitere Reduzierung der Abwicklungseinheit «Non-core and Legacy» habe die UBS im ersten Quartal 2026 konzernweit zusätzliche Kosteneinsparungen von brutto 0,8 Milliarden Dollar erzielt. Die gesamten bisher erzielten Einsparungen am Ende des ersten Quartals 2026 lagen laut den Angaben bei brutto 11,5 Milliarden Dollar.

Entsprechend zeigt sich die UBS zuversichtlich bezüglich ihrer Finanzziele: So erwarte sie, ihr Ziel einer Rendite auf das harte Kernkapital RoCET1) von 15 Prozent und eines Aufwands-Ertrags-Verhältnisses von 70 Prozent per Jahresende 2026 zu erreichen.

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(AWP)