Die Bank habe nun die letzte Phase der Integration begonnen, teilte sie am Mittwoch anlässlich der Publikation der Halbjahreszahlen mit. Nachdem per Ende März 2026 alle früheren Credit Suisse-Kundenkonten überführt worden seien, würden nun per Ende Juni 2026 mehr als 90 Prozent der alten stillzulegenden Informatik-Anwendungen der CS nicht mehr genutzt, heisst es. Rund 70 Prozent davon seien bereits vollständig ausser Betrieb genommen worden.

Weitere Einsparungen

Im zweiten Quartal hat die UBS weitere Einsparungen von brutto 1,1 Milliarden Dollar erreicht. Damit lagen die gesamten bisher erzielten Einsparungen per 1. Halbjahr 2026 laut den Angaben bei brutto 12,6 Milliarden Dollar. Das entspricht mehr als 90 Prozent der insgesamt angestrebten Kosteneinsparungen.

Bis Ende 2026 hat sich die Grossbank jährliche Kosteneinsparungen von 13,5 Milliarden Dollar gegenüber dem kombinierten Kostenniveau von UBS und Credit Suisse im Jahr 2022 zum Ziel gesetzt.

Finanzziele im Blick

Entsprechend gibt sich die UBS zuversichtlich bezüglich ihrer Finanzziele: So erwarte sie, das Ziel einer Rendite auf das harte Kernkapital (RoCET1) von 15 Prozent zu übertreffen. Zudem sei sie gut aufgestellt, um das angestrebte Ziel eines Aufwands-Ertrags-Verhältnisses von weniger als 70 Prozent per Jahresende 2026 zu erreichen und «potenziell weiter zu verbessern».

Weiterhin rückläufig ist der Personalbestand: So ist die Zahl der von der UBS direkt angestellten Mitarbeitenden per Ende Juni 2026 mit 99'085 Vollzeitstellen unter die Marke von 100'000 gesunken. Per Ende März 2026 waren es noch 101'594 Stellen gewesen.

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(AWP)