«Es gibt einige Rauchherde, die durch das Herabstürzen von Drohnentrümmern hervorgerufen wurden», schrieb Chabirow. Tote und Verletzte gibt es seinen Angaben nach nicht. Die Feuerwehr sei beim Löschen. Medienberichten zufolge sind die Brände in der Ölverarbeitungsanlage ausgebrochen.

Salawat liegt mehr als 1400 Kilometer von der Front entfernt. Die zum Ölkonzern Gazpromneft gehörende Raffinerie hat eine Verarbeitungskapazität von mehr als sieben Millionen Tonnen Rohöl im Jahr. Im September 2025 wurde sie bereits zweimal angegriffen. Nach Angaben Chabirows arbeitete sie anschliessend aber weiter störungsfrei.

Derweil meldete der Krisenstab der südrussischen Region Krasnodar einen weiteren Angriff auf die Raffinerie nahe der Siedlung Afipskaja. Die Anlage sei in Brand geraten, teilte der Stab auf seinem Telegramkanal mit. Details zu den Schäden gibt es bislang nicht.

Die Ukraine hat in den letzten Monaten ihre Angriffe auf Objekte der Ölindustrie in Russland verstärkt. Die Folgen sind deutlich spürbar. Die Ölverarbeitung ist auf den tiefsten Stand seit mehr als 20 Jahren gefallen. Viele Tankstellen sind leer, andere geben Treibstoff nur noch in begrenzten Mengen aus. Autofahrer müssen lange anstehen, um überhaupt tanken zu können./bal/DP/zb

(AWP)