Kiew organisiert regelmässig Konferenzen dieser Art, um die internationale Unterstützung für das Land aufrechtzuerhalten.
Budanow forderte die Ausarbeitung konkreter finanzieller Mechanismen für die Entschädigungszahlungen. «Jede juristische Lösung ohne finanzielle Dimension schafft kein Vertrauen. Und ohne Vertrauen wird es keine Stabilität geben», sagte er. Kiew hatte die bisher verursachten materiellen Schäden mit umgerechnet mehr als 400 Milliarden Euro beziffert.
Schwierige Friedensgespräche
Die Anstrengungen Kiews seien auf die Friedensgespräche unter US-Vermittlung konzentriert. «Es ist kein Geheimnis, dass die Verhandlungen nicht einfach verlaufen», sagte Budanow. Es nahe der Moment, «an dem alle Seiten eine endgültige Entscheidung treffen müssen - diesen Krieg fortzusetzen oder zum Frieden überzugehen.»
Die Gespräche müssen nach Budanows Darstellung auch dazu dienen, eine Wiederholung der «blutigen russischen Aggression» zu verhindern. Zudem erinnerte an die von Russland «entführten ukrainischen Kinder». In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Rückführungen gegeben. «Jedes Kind muss letztlich nach Hause zurückkehren», betonte er.
Budanow ist Mitglied der ukrainischen Delegation bei den bisher insgesamt drei Verhandlungsrunden in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) und in Genf (Schweiz). An diesem Dienstag jährt sich der russische Überfall auf die Ukraine zum vierten Mal./ast/DP/jha
(AWP)
