Die Ukraine leidet schwer unter den anhaltenden russischen Drohnen- und Raketenangriffen. Mitten im Winter bei tiefstem Frost ist die Strom- und Wärmeversorgung vieler Städte im Land massiv beeinträchtigt. Millionen Ukrainer müssen täglich stundenlang ohne Heizung und Strom auskommen.
Energie bleibt Dauerthema
Die anhaltenden Energieprobleme thematisierte Selenskyj in seiner Rede ebenfalls. So dankte er zunächst dem Katastrophenschutz, den internationalen Partnern der Ukraine für ihre Hilfslieferungen und den vielen Elektrikern der Stromkonzerne, die versuchten, die riesigen Schäden zumindest teilweise wieder zu beheben.
Es gab aber auch Kritik an regionalen Verwaltungen, die nach Angaben Selenskyjs Probleme nicht rechtzeitig gemeldet und damit vergrössert haben. Neben Kiew, mit dessen Bürgermeister Vitali Klitschko Selenskyj seit geraumer Zeit immer wieder öffentliche Konflikte austrägt, kritisierte der Staatschef auch die Lage in Ochtyrka (Gebiet Sumy) und in seiner Heimatstadt Krywyj Rih.
(AWP)
