Vom Bundesverteidigungsministerium gab es zunächst keine Informationen zu dem Telefonat. Unklar war auch, ob die Gespräche per Videoschalte oder an einem konkreten Ort laufen sollen. Seit 2022 hat es in dem in Ramstein gegründeten Format, zu dem auch Deutschland gehört, Dutzende Sitzungen gegeben.
«Den Partnern werden vorrangige Bereiche der Zusammenarbeit vorgestellt, insbesondere bei der Stärkung der Luftabwehr, der Entwicklung von Drohnensystemen sowie beim Austausch von Daten und Technologien», hiess es in der Mitteilung in Kiew. Nach ukrainischen Angaben bereiten die Ukraine und Deutschland eine Reihe gemeinsamer Projekte vor, die «in naher Zukunft» umgesetzt werden sollen.
Dabei gehe es um eine Verstärkung der Luftabwehrsysteme, die Finanzierung von Drohnen und die Entwicklung gemeinsamer technologischer Lösungen, darunter innovative Laserwaffen. Fedorow dankte der Mitteilung zufolge Pistorius auch für die Unterstützung Deutschlands beim Schutz der Ukrainer und der Infrastruktur während des Winters.
Fedorow ist der vierte Verteidigungsminister seit Beginn des russischen Angriffskrieges vor mehr als vier Jahren. Die Ukraine wehrt sich mit westlicher Unterstützung gegen eine russische Invasion./mau/DP/he
(AWP)
