Derweil sind bei einem Raketenangriff auf die ukrainische Grossstadt Krywyj Rih im Gebiet Dnipropetrowsk sieben Menschen verletzt worden. Zwei Frauen würden weiterhin im Krankenhaus behandelt, teilte der städtische Chef des Verteidigungsrats, Olexander Wilkul, am Morgen nach dem Angriff bei Telegram mit. «Nach neuesten Informationen wurden neun Wohnblocks, ein Schulgebäude, ein Unternehmen und mehrere Geschäftsobjekte, Garagen und zehn Fahrzeuge beschädigt», schrieb er. Zwei Wohnblocks seien von der Gasversorgung abgeschnitten.

Die Attacken erfolgten nur eine Nacht nach dem massiven kombinierten Luftangriff auf die Hauptstadt Kiew. Dort ist die Zahl der Todesopfer inzwischen auf 30 gestiegen. Krywyj Rih ist dabei als Geburtsstadt des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr und wichtiger Industriestandort selbst häufig Ziel russischer Attacken. Bei einem Raketenangriff 2025 kamen so 19 Menschen ums Leben und mehr als 70 wurden verletzt. Die Rakete schlug damals neben einem Kinderspielplatz ein./bal/DP/stk

(AWP)