Ursächlich für den Höchststand seien Überweisungen der Europäischen Union, der Weltbank, des Internationalen Währungsfonds und mehrerer Einzelstaaten in Höhe von umgerechnet knapp 8,6 Milliarden Euro gewesen. Damit stiegen die Reserven im März trotz Schuldzahlungen um 18 Prozent, betonte die Notenbank. Den Währungshütern zufolge decken die Reserven nun Importe für mehr als fünf Monate ab. Als Minimum für finanzielle Stabilität gilt eine Abdeckung von drei Monaten.
Die Ukraine wehrt seit mehr als zwei Jahren mit grosser westlicher Hilfe eine russische Invasion ab. Trotz eines Wirtschaftswachstums im Vorjahr liegt das Bruttoinlandsprodukt immer noch gut ein Viertel unter dem Vorkriegsniveau. Wie bereits in den ersten beiden Kriegsjahren ist der ukrainische Staatshaushalt zu mehr als der Hälfte von ausländischen Finanzhilfen abhängig./ast/DP/jha
(AWP)