Die Aussichten für das Wirtschaftswachstum wurden dabei von 2,0 auf 2,9 Prozent angehoben. Im Vorjahr war die Wirtschaftsleistung kriegsbedingt jedoch noch um etwas mehr als 29 Prozent eingebrochen.

Der Zentralbank zufolge hat die Ukraine seit Jahresbeginn umgerechnet rund 24,5 Milliarden Euro an Krediten und Hilfsgeldern aus dem Ausland erhalten. Daher stiegen die Währungsreserven des Landes Ende Juni auf ein historisches Maximum von umgerechnet über 35 Milliarden Euro. Innerhalb des Jahres erwartet die Zentralbank weiter umgerechnet gut 38 Milliarden Euro an ausländischen Geldern.

Hauptrisiko für die Wirtschaft bleibt dabei das Kriegsgeschehen. Mögliche russische Angriffe auf die Energieinfrastruktur oder die Exportwege können die wirtschaftliche Entwicklung hemmen. Ein Risiko seien auch verringerte oder unregelmässigere ausländische Finanzhilfen.

Die Ukraine wehrt mit grosser westlicher Unterstützung seit über 17 Monaten eine russische Invasion ab./ast/DP/nas