Der Umsatz mit Strukturierten Produkten der grössten Verbandsmitglieder lag in den ersten drei Monaten des Jahres bei 79 Milliarden Franken, wie der Branchenverband Swiss Structured Products Association (SSPA) am Dienstag mitteilte. Das waren 27 Prozent mehr als im gleichen Vorjahresquartal und 25 Prozent mehr als im vierten Quartal 2025.
Der deutliche Umsatzanstieg unterstreiche die hohe Aktivität der Investorinnen und Investoren in einem «anspruchsvollen und zugleich von Chancen geprägten volatilen Marktumfeld», wurde SSPA-Präsident Georg von Wattenwyl in der Mitteilung zitiert.
Renditeoptimierungsprodukte machten im Startquartal 2026 mit 36 Milliarden Franken rund 46 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Der Umsatzanteil von Hebelprodukten betrug 33 Prozent, auf Partizipationsprodukte entfielen 9 Prozent und auf Kapitalschutzprodukte 8 Prozent des Umsatzes.
Aktien blieben mit 47 Prozent Umsatzanteil die dominierende Anlageklasse, während Devisen (36 Prozent), Anleihen (9 Prozent) und Rohstoffe (3 Prozent) deutlich weniger ausmachten. Rund 60 Prozent der Umsätze wurden auf dem Primärmarkt und 40 Prozent auf dem Sekundärmarkt erzielt.
An der Erhebung für das erste Quartal 2026 nahmen die SSPA-Mitglieder Banque Cantonale Vaudoise, Barclays Capital, Goldman Sachs, Julius Bär, Leonteq, Raiffeisen Schweiz, Société Générale, UBS, Vontobel sowie die Zürcher Kantonalbank teil.
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(AWP)
