Fletcher wies auf die stark gestiegenen Kraftstoffpreise hin, die die weltweiten Transportkosten in die Höhe trieben. Störungen im Flug- und Seeverkehr hätten den Waren- und Personenverkehr verlangsamt, wodurch die Ankunft humanitärer Hilfsgüter um bis zu sechs Monate verzögert werden könnte. Zudem stünden die globalen Lieferketten unter Druck.

Fletcher warnte vor den Folgen der Sperrung der für den internationalen Schiffsverkehr enorm wichtigen Strasse von Hormus vor der iranischen Küste: «Lebensmittel, Medikamente, Düngemittel und andere Hilfsgüter lassen sich schwerer transportieren und ihre Lieferung wird teurer.» Daher laute seine Botschaft an die Konfliktparteien und alle, die Einfluss auf sie hätten: «Humanitäre Hilfsgüter müssen sicher durch die Strasse von Hormus transportiert werden können.»

Der Verkehr durch die insbesondere für den globalen Ölexport wichtige Meerenge ist in dem Krieg durch eine vom Iran ausgelöste Blockade nahezu vollständig zum Erliegen gekommen./hme/DP/zb

(AWP)