«Es geht nicht darum, alle Schiffe an einem einzigen Tag hinauszuführen», sagte Dominguez. «Wir sprechen von der Strasse von Hormus, die etwa 30 Kilometer breit ist.» Die Sicherheit habe dabei die oberste Priorität, «denn bei allen Massnahmen wollen wir das Risiko für die Seeleute keinesfalls erhöhen», sagte Dominguez. Auch mit dem Iran, der IMO-Mitglied ist, werde in dieser Sache gesprochen.

Nach Angaben der UN-Organisation sitzen 20.000 Seefahrer in der Region fest. Dominguez sprach von nahezu 2.000 Schiffen. Der Schiffsverkehr in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für den internationalen Transport von Öl und Flüssiggas, war wegen des Kriegs und drohender iranischer Angriffe praktisch zum Erliegen gekommen./mj/DP/men

(AWP)